
Die aktuelle Studie von Kampf untersuchte die mikrobielle Kontamination von Tuchspendern und die Eignung verschiedener Verfahren für eine sichere Aufbereitung. Eine einfache manuelle Aufbereitung hat sich dabei als wirksam erwiesen, eine Rekontamination für die Dauer der Standzeit von 28 Tagen zu verhindern.

Im Fokus der neuen DESINFACTS: Der Convenience-Trend mit gebrauchsfertigen Einmaltüchern zur einfachen Desinfektion von Flächen. Weitere Themen sind u. a. der Arzneimittelstatus von Hände-Desinfektionsmitteln und die Erfahrungen der Gruppengewinner mit dem "5 Momente-E-Learning-Tool" zur Händehygiene.

Eine Studie untersuchte den Nutzungsumfang und die Reinigung von Mobiltelefonen durch medizinisches Personal. 98 % der im Krankenhaus Beschäftigten verwenden Handys während der Arbeit, jedoch erfolgt nur selten eine dekontaminierende Reinigung. Auf 45 % der analysierten Geräte wurde eine mikrobielle Kontamination nachgewiesen, darunter 15 % gramnegative Erreger.

In der Übersichtsarbeit wurden klinische Risiken untersucht, die im Zusammenhang mit der Nutzung mobiler Kommunikationstechnologien stehen. Mobiltelefone stellen ein Reservoir für Bakterien dar, die bekanntermaßen nosokomiale Infektionen auslösen können. Eine sichere Dekontamination dieser Geräte kann z. B. mit alkoholgetränkten Reinigungstüchern erfolgen.

Eine Feldstudie untersuchte in einem Klinikum den Zusammenhang zwischen persönlichen Einstellungen von Gesundheitspersonal zur Händehygiene und den tatsächlich vorgenommenen Händedesinfektionen. Die Auswertung der Daten ergab einen engen Zusammenhang von unbewussten Einstellungen und der Händehygiene-Compliance.

Der Einsatz berührungsloser Hände-Desinfektionsmittelspender führt laut einer Studie zu einer besseren Compliance bei der Händedesinfektion. Nach Austausch von herkömmlichen Dosierspendern durch berührungslose Spender mit Sensortechnik stieg die Zahl der Händedesinfektionen signifikant an.

Eine Studie untersuchte Vorzüge und Risiken der Verwendung alkoholbasierter Händedesinfektionsmittel im Vergleich zum Händewaschen. Es wurden evidenz-basierte Methoden der Händehygiene entwickelt, durch die sowohl die Haut des Gesundheitspersonals geschützt als auch der Übertragung nosokomialer Erreger über Handkontakt vorgebeugt wird.

Eine am Genfer Universitätsklinikum durchgeführte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Installation von Spendern an Patientenbetten und die Einführung von Kittelflaschen maßgeblich zur Steigerung der Händehygiene-Compliance beitragen. Gleichzeitig wurde die Rate nosokomialer Infektionen signifikant gesenkt.

Eine Beobachtungsstudie untersuchte das Händehygiene-Verhalten von Krankenhauspersonal, Besuchern und Patienten. Dabei wurde festgestellt, dass bereits einfache optische Maßnahmen zu einer höheren Wahrnehmung beitragen und somit die Händedesinfektions-Compliance verbessern.

Eine US-amerikanische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein Online-Weiterbildungsprogramm die Händehygiene-Kenntnisse bei Pflegekräften erheblich verbessert hat. Zudem bewerteten 97 Prozent der Studienteilnehmer das Programm als ein wirksames Mittel zur Verbesserung der Compliance bei der Händehygiene.

Bei der Kontamination von Tuchspendersystemen in Verbindung mit Flächen-Desinfektionsmitteln auf Basis oberflächenaktiver Wirkstoffe ohne Aldehyd spielt die Biofilmbildung gramnegativer Erreger eine wichtige Rolle. DESINFACTS fragte bei den Experten Christiane Ostermeyer, Leiterin der Mikrobiologie der BODE Chemie und Dr. Richard Bloß, Leiter Entwicklung Fläche/Instrumente in der Forschung und Entwicklung der BODE Chemie, nach, wie es zu Biofilmbildung kommen kann und ob dies vorwiegend ein Problem gramnegativer Keime ist.

Eine Studie untersuchte die In-vivo-Kontamination von Händen und Flächen durch Patienten mit einer akuten Influenza-Infektion. Die Ergebnisse stellen eine Basis dar, um den Einfluss von direkten und indirekten Kontaktübertragungen an den Gesamt-Infektionsraten abzuschätzen zu können.