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behülltes Virus

Humane Immundefizienz-Viren (HIV)
(behülltes Virus)

 

Behüllte Viren haben auf ihrer Oberfläche Glykoproteine, die Angriffspunkte für äußere Einflüsse bieten.

Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) wird in zwei Subtypen unterteilt. Die Viren gehören zur Familie der Retroviren und sind behüllt. In die Virushülle sind sogenannte Spikes (Dornen) integriert.

HIV sind die Erreger für das Immunmangelsyndrom AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrom). Die Viren verbreiten sich im Körper und infizieren Zellen, die im weiteren Verlauf durch die zytopathogenen Viren zerstört werden. Daraus resultiert eine Immunschwäche, die zu Folgekrankheiten führt, wie Pilzinfektionen, Tumore oder neurologische Störungen.

HIV ist weltweit verbreitet und hat zu einer AIDS-Pandemie geführt. Vor allem in Zentralafrika gibt es über 25 Millionen Infizierte. Aus aktuellen Zahlen geht hervor, dass sich weltweit täglich in etwa 11.000 Personen neu mit dem Virus infizieren.

Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über Blut, bzw. Gewebe.


» Erforderliches Wirkungsspektrum
Begrenzt viruzid