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Universell einsetzbar: geringalkoholische Desinfektionstücher

Anwender setzen heute voraus, dass gebrauchsfertige Desinfektionstücher eine Reihe von Kriterien erfüllen. Neben einer zuverlässigen antimikrobiellen Wirksamkeit, sind vor allem die Materialverträglichkeit sowie zeitliche und wirtschaftliche Effizienz entscheidende Faktoren für die Produktwahl.

Geringalkoholische Einmaltücher lösen diese Ansprüche ein. So bieten sie nicht nur eine anwenderfreundliche Handhabung und hohe Arbeitssicherheit, sondern vereinfachen vor allem mit folgenden drei Eigenschaften die Desinfektion von Flächen:

1. Materialverträglichkeit

Die niedrige Alkoholkonzentration kombiniert mit speziellen Hilfsstoffen ermöglicht die materialschonende Desinfektion nahezu aller Oberflächen*:

  • Displays und Tastaturen bzw. Bedienfelder empfindlicher Kommunikationsgeräte, z.B. Mobiltelefone, Computer und Überwachungsmonitore.
  • Sensible Oberflächen, z.B. aus Makrolon®, Acrylglas und Polysulfon sowie Kunstleder.
  • Empfindliche, nicht-invasive Medizinprodukte, z.B. Mammografiegeräte, OP-Lampen, Ultraschallköpfe und Infusomaten.

*Bei der Desinfektion sind die Angaben der Gerätehersteller zu beachten.


2. Einwirkzeiten
Geringalkoholische Einmaltücher bieten, abhängig vom Hersteller, schnelle Einwirkzeiten. Die Vorteile sind:

  • Die zügige Wiederbenutzung von Flächen und Medizinprodukten.
  • Das Einsparen von Arbeitszeit.


3. Flächenleistung
Eine aktuelle Studie [1] zeigt: Geringalkoholische Desinfektionstücher aus Polyestervlies mit einem hohen Flüssigkeitsgehalt verfügen über eine besonders gute Flächenleistung.

Insgesamt konnte die Untersuchung nachweisen, dass die Flächenleistung gebrauchsfertiger Desinfektionstücher auf der speziell abgestimmten Kombination verschiedener Tucheigenschaften, wie Wirkstoffbasis, Tuchmaterial, absolutem Flüssigkeitsgehalt und Tuchgröße basiert.


Literatur:
1. Schweins et al. (2015) Einflussfaktoren auf die Flächenleistung wirkstoffgetränkter Einmal-Wischtücher zur Reinigung und Desinfektion im medizinischen Bereich. Hygiene & Medizin 4/2015, 144-149

Desinfektion in Hochrisikobereichen gemäß VAH-Empfehlung

Geringalkoholische Einmaltücher können aufgrund ihrer umfassenden Materialverträglichkeit auch in stark digitalisierten Funktionseinheiten eingesetzt werden. Darüber hinaus entsprechen die Tücher den VAH-Empfehlungen zum Einsatz von Tuchspendersystemen in Hochrisikobereichen wie Intensivtherapie, Hämatoonkologie, Neonatologie und Verbrennungsstationen. Bei den geringalkoholischen Desinfektionstüchern entfallen die nicht mehr empfohlene Aufbereitung sowie die aufwändigen mikrobiologischen In-Use-Hygienekontrollen.

Weitere Informationen:

Die aktuelle Studie zur Flächenleistung gebrauchsfertiger Einmaltücher lesen Sie hier.

Hier finden Sie geringalkoholische Desinfektionstücher zur Schnelldesinfektion.