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Untersuchungshandschuhe mit Doppelqualifizierung schützen vor Erregern und Chemikalien

Nach der hygienischen Händedesinfektion, gehören medizinische Schutzhandschuhe zu den wichtigsten infektionsprophylaktischen Maßnahmen in Klinik und Praxis. Ihre Schutzfunktion können die Handschuhe aber nur erfüllen, wenn sie entsprechend des vorgesehenen Verwendungszweckes ausgewählt werden. 

Dabei wird zwischen Qualitätsanforderungen für Untersuchungshandschuhe zum Schutz vor Verbreitung von Kontaminationen (Patientenschutz = Medizinprodukt) und zum Schutz des Anwenders (Personalschutz = PSA/Persönliche Schutzausrüstung) vor Kontakt, z. B. mit Desinfektionsmitteln und Labor-Chemikalien, unterschieden. 

Praxistipp:

Handschuhe, die sowohl als Medizinprodukt (Patientenschutz) als auch als PSA (Personalschutz) qualifiziert sind, lassen sich in Klinik und Praxis am vielseitigsten einsetzen. Sie müssen sowohl nach der EN 455 als auch nach der EN 374 (PSA) qualifiziert sein.

Handschuh-Empfehlung: PSA Kategorie III

Handschuhe der PSA  Kategorie III bieten Schutz vor tödlichen, hohen, irreversiblen Risiken und  sind zum Schutz vor Erregern,  aber auch z. B. als Spritzschutz beim Umgang mit konzentrierten Desinfektionsmitteln, Chemikalien und Zytostatika geeignet.

Alle Schutz- und Untersuchungshandschuhe von HARTMANN aus Nitril sind in der PSA Kategorie III nach EN 374 eingestuft und bieten damit größtmögliche Sicherheit.

Übersicht der Peha-soft nitrile Schutz- und Untersuchungshandschuhe von HARTMANN

Darauf sollten Sie in der Praxis achten:

  • Das Pflegepersonal muss Untersuchungshandschuhe tragen, um sich selbst und die Patienten vor einer Übertragung über das Blut oder vor Schmierinfektionen zu schützen.
  • Untersuchungshandschuhe bieten allerdings nicht ausreichend Schutz gegenüber allen Gefahrstoffen. Aus diesem Grund werden beim Umgang mit Arzneimitteln Schutzhandschuhe anstelle von Untersuchungshandschuhen empfohlen. Beim Umgang mit Zytostatika sind sie sogar zwingend erforderlich.
  • Beachten Sie die Durchbruchzeiten!
    Nicht alle routinemäßig verwendeten Handschuhe sind für den Umgang mit der Vielzahl an gefährlichen Substanzen geeignet. Die Beständigkeit eines Handschuhmaterials gegen einen bestimmten Stoff hängt von der Durchbruchzeit dieses Stoffes ab.
  • Denken Sie daran, Handschuhe regelmäßig zu wechseln!
    Es sollte immer bedacht werden, dass das Risiko einer Permeation im Allgemeinen mit der Tragezeit ansteigt. Daher empfehlen Richtlinien, die auf den TRGS basieren, die Handschuhe beim Umgang mit Gefahrstoffen nach 20 Minuten zu wechseln.
  • Vermeiden Sie lange Tragezeiten!
    Die feuchte Umgebung unter dem undurchlässigen Handschuhmaterial beeinträchtigt die Schutzfunktion der Haut. Mikroorganismen und Allergene können so leichter eindringen und Hauterkrankungen auslösen.