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Präoperative Hautantiseptik

Präoperative Hautantiseptik

Bei der Antiseptik der Haut des Operationsgebietes im Operationsraum mit einem gefärbten Hautantiseptikum sollte das zu desinfizierende Gebiet so gewählt werden,

  • dass der Schnitt eventuell noch vergrößert oder an anderer Stelle gesetzt werden kann
  • dass eine Durchtrittsstelle für eine Drainage mit berücksichtigt wird (1).

Das Präparat wird mit einem sterilen Tupfer aufgetragen. Das entsprechende Hautareal muss während der gesamten Einwirkzeit mit dem Präparat satt benetzt werden. Dabei darf der Patient nicht in einer Flüssigkeitsansammlung des Präparates liegen. Auch darf das Produkt nicht unter Blutleere-Manschetten angelegt werden. Beides könnte zu Hautnekrosen führen.

Vor dem Einsatz von elektrischen Geräten ist auf eine vollständige Auftrocknung des Hautantiseptikums zu achten.

Dass ein bestimmtes Vorgehen beim Auftragen Einfluss auf die Wirksamkeit des Antiseptikums nimmt, z. B. wenn das Präparat von der Mitte zum Rand appliziert wird, konnte durch Studien bislang nicht nachgewiesen werden.

Quelle:
Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut.
Prävention postoperativer Infektionen im Operationsgebiet.
Bundesgesundheitsblatt. 2007;50:377-393.