Wir forschen für den Infektionsschutz
  • germs
  • Adenovirus
  • Aspergillus niger
  • Bovine virus diarrhea
  • Clostridium difficile
  • Candida albicans
  • Candida albicans
  • Coronavirus
  • Corynebacterium
  • Escherichia coli
  • Helicobacter pylori

Autor: Mattner F et al. Quelle: Dtsch Arztebl Int 2012; 109(3): 39-45.

Mattner F et al.

Aktuelle Empfehlungen zur Prävention einer Ausbreitung multiresistenter Gram-negativer Erreger.

Der Anteil Gram-negativer Erreger unter den Auslösern nosokomialer Infektionen nimmt weltweit zu.  In Deutschland gehören Bakterien wie Pseudomonas aeruginosa, Klebsiella spp., Escherichia coli und Enterobacter spp. bereits zu den häufigsten Erregern nosokomialer Infektionen auf Intensivstationen. Infektionen mit diesen multiresistenten Erregern sind schwierig zu therapieren und gehen mit höherer Morbidität und Letalität einher. 

Die ständige Arbeitsgemeinschaft Allgemeine und Krankenhaushygiene und die Fachgruppe Infektionsprävention und Antibiotikaresistenz in der Krankenhaushygiene der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) haben im Rahmen eines Experten-Workshops Kenntnisse zur Epidemiologie und Diagnostik multiresistenter Gram-negativer Erreger (MR-GNE) zusammengetragen, selektive Literaturrecherchen unter Berücksichtigung von nationalen und internationalen Leitlinien durchgeführt und auf dieser Basis Empfehlungen formuliert.

Die vorgeschlagenen Hygienemaßnahmen zum Umgang mit kolonisierten und infizierten Patienten im Nichtausbruchsfall sind abhängig vom Risikoprofil der klinischen Umgebung. Darüber hinaus definieren die Experten die Multiresistenz Gram-negativer Erreger.

Die Autoren weisen darauf hin, dass die hier vorgestellten Empfehlungen größtenteils nicht evidenzbasiert sind und daher mehrheitlich als Expertenmeinung einzustufen sind. 

Quelle:
Dtsch Arztebl Int 2012; 109(3): 39-45.

Die vollständige Empfehlung in deutscher Sprache finden Sie hier.