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DESINFACTS Ausgabe 3/2004

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Ausgabe 3/2004

 

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TITELTHEMA

Reform des Arbeitsschutzes

Miteinander statt Nebeneinander

Lange Zeit waren in Deutschland alle Belange des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung durch eine Fülle staatlicher und berufsgenossenschaftlicher Vorgaben doppelt geregelt. Mit Inkrafttreten der branchenunabhängigen Basisvorschrift BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ zum 1. Januar dieses Jahres wurden mehr als 43 Unfallverhütungsvorschriften außer Kraft gesetzt – darunter auch die UVV „Gesundheitsdienst“. Desinfacts sprach mit dem Leiter der Präventionsdienste der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege in Mainz, Helmut Frosch, über die Hintergründe der Entschlackungskur.

WEITERE THEMEN

Kongress
5. Weltkongress Lebensmittelinfektionen und -intoxikationen

Neue Risiken durch altbekannte Erreger

Eine Woche lang drehte sich in Berlin alles um Ursachen und Verbreitung lebensmittelbedingter Infektionen und -intoxikationen. Mehr als 400 Gäste aus 50 Ländern besuchten vom 07.-14. Juni den 5. Weltkongress Lebensmittelinfektionen und -intoxikationen der Weltgesundheits- und Welternährungsorganisation (WHO) und des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR).

 

Buchtipp
RKI-Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten

Im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes veröffentlicht das RKI jährlich das Infektionsepidemiologische Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten. Die 2003er Ausgabe enthält einige Extras.

 

Bedeutende Hygieniker
Sir Alexander Flemings Entdeckung des Penicillins
Wunder aus der Petrischale

Bilderbuch-Forscher, Nobelpreisträger, geadelter Nationalheld, Retter der Menschheit – die Ehrbezeichnungen für Alexander Fleming sind zahlreich. Bei seiner Entdeckung und Entwicklung der „Königsmedizin“ – des Penicillins – halfen ihm der Zufall und zwei Forscherkollegen, die seine Arbeiten zu fortführten.

DESINFACTS SPECIAL

Biozidgesetz

Weniger Risiken für Mensch und Umwelt

Mit dem Biozid-Gesetz (biocidal products directive, BPD 98/8/EG), das am 28. Juni 2002 in Deutschland in Kraft getreten ist, gilt für Biozide künftig ein – den Pflanzenschutzmitteln vergleichbares –Zulassungsverfahren. Damit unterliegen Stoffe oder Zubereitungen, die Lebewesen abtöten oder zumindest in deren Lebensfunktion einschränken einer strengen Vorvermarktungskontrolle.

 

Mehr Sicherheit – weniger Produktvielfalt

Als Spezialist für Hygiene, Desinfektion und technische Konservierung, wird auch die BODE CHEMIE künftig Teile ihres Produktportfolios den Anforderungen des Biozidgesetzes anpassen. Desinfacts sprach mit Holger Zitt, bei BODE im Bereich Forschung/Entwicklung u. a. verantwortlich für „Regulatory Affairs Biocides“, über die Konsequenzen für das BODE-Produktprogramm und wie der Markt in Zukunft aussehen könnte.