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DESINFACTS Sonderausgabe Instrumente 2010 - Aufbereitung chirurgische Instrumente

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Sonderausgabe Instrumente 2010

Aufbereitung chirurgische Instrumente

 

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Aufbereitung chirurgische Instrumente

Qualitätssicherung und betriebswirtschaftliche Aspekte gewinnen bei der Aufbereitung in der ZSVA immer stärker an Bedeutung. Wie man ohne Qualitätsverlust Kosten optimiert, zeigen die Best Practice-Beispiele und aktuelle Studien, u. a. zur validierten Aufbereitung von Medizinprodukten ohne manuelle Vorreinigung und zum Ersatz der Sterilgut-Einheiten durch die exakte Kostenermittlung der Aufbereitung pro Instrument.

Best Practice

Die Kraft liegt in der Mitte

Mit der Zentrierung der ZSVA für alle drei Kliniken des Landkreises auf einen einzigen Standort, übernahm Sabine Hofmann, ZSVA-Leiterin des Klinikums Neustadt/Aisch ein ambitioniertes Projekt. Heraus kam ein moderner Betrieb mit viel versprechenden Zukunftsperspektiven.

Studie

Auch komplexe Instrumente sind maschinell gut aufzubereiten

Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine Vielzahl von Medizinprodukten auch ohne manuelle Vorreinigung durch einen validierten Prozess aufbereitet werden können – das richtige Reinigungssystem vorausgesetzt. Geprüft wurden dabei auch Zwei-Komponenten-Systeme.

Expertenwissen

Wege zur Standardisierung manueller Prozesse

Auch wenn die maschinelle Aufbereitung die größte Sicherheit verspricht,können manuelle Verfahren bei der Reinigung und Desinfektion von Medizinprodukten nicht komplett ersetzt werden. Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der DGKH, der DGSV und des AKI arbeitet seit längerem an der Entwicklung von Standards für die manuelle Aufbereitung und kann wichtige Erkenntnisse und erste Erfolge vermelden, wie Dr. Jürgen Gebel vom Universitätsklinikum Bonn im DESINFACTS-Interview erläutert.