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Behülltes Virus

Zikavirus
(behülltes Virus)

 

 

Behüllte Viren haben auf ihrer Oberfläche Glykoproteine, die Angriffspunkte für äußere Einflüsse bieten. 

Es handelt sich um ein behülltes Virus der Familie Flaviviridae.

Das Zikavirus kommt in Afrika und Südostasien endemisch vor, führt dort aber nur selten zu Erkrankungen. Importierte Infektionen wurden vereinzelt bei Touristen in Japan, Kanada und Deutschland nachgewiesen. Aktuell steigen die Infektionen in der Karibik und Südamerika, besonders in Brasilien, stark an.

Meistens verlaufen die Erkrankungen mild. Die häufigsten Symptome einer Infektion sind Fieber, makulopapulöse Exantheme, Konjunktivitis, Gelenk- und Kopfschmerzen sowie distale Ödeme. In seltenen Fällen können Komplikationen mit neurologischen Symptomen oder Autoimmunreaktionen auftreten. Das Virus kann pränatale Fehlbildungen des Schädels, des Gehirns und der Gelenke hervorzurufen.

Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über infizierte Stechmücken der Gattung Aedes, kann aber auch sexuell übertragen werden.


» Erforderliches Wirkungsspektrum
Begrenzt viruzid



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