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Untere Atemwegsinfektionen

Der Anteil nosokomialer unterer Atemwegsinfektionen an allen nosokomialen Infektionen liegt bei rund 20 Prozent. Nosokomiale Pneumonien sind zu fast 90 Prozent mit einer Intubation und einer maschinellen Beatmung assoziiert. Die Hälfte aller intensivpflichtigen Patienten muss beatmet werden und trägt daher ein hohes Risiko, eine beatmungsassoziierte Pneumonie zu entwickeln. Bereits nach einer Beatmungszeit von über 24 Stunden steigt das Risiko einer Pneumonie auf 30 Prozent.

Für die Erfassung nosokomialer Atemwegsinfektionen in Surveillance-Systemen werden als Grundlage die Definitionen des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und des Robert Koch-Institutes empfohlen, die zwischen klinisch definierter Pneumonie, gewöhnlicher bakterieller Pneumonie / Pilzpneumonie, atypischer Pneumonie und anderen Infektionen der unteren Atemwege ohne Anzeichen einer Pneumonie, wie z. B. Bronchitis, Tracheobronchitis und Tracheitis unterscheiden.

Die Definitionen nosokomialer Infektionen (CDC-Definitionen) des Robert Koch-Institutes finden Sie hier.



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