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Spenderplatzierung und Monitoring nach der AWMF-S1-Leitlinie zu Händedesinfektion und Händehygiene

In ihrer Leitlinie zur Händedesinfektion und Händehygiene gibt der Arbeitskreis „Krankenhaus- & Praxishygiene“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) eine fachliche Empfehlung zur Händehygiene auf dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse. Lesen Sie hier Empfehlungen zu Spenderplatzierung und Monitoring gemäß der AWMF-S1-Leitlinie.

Die Rahmenbedingungen: Dosierspender am Point of Care

Dosierspender mit Händedesinfektionsmittel sollten dort verfügbar sein, wo sich die Mitarbeiter während der Pflege oder der Visiten die Hände desinfizieren. Denn ist das Händedesinfektionsmittel bequem direkt am Point of Care verfügbar, wird dem Personal die Händedesinfektion erleichtert  und so die Compliance verbessert.

Hier sollten Spender verfügbar sein:

  • auf Intensiv- und Dialysestationen: ein Spender pro Patientenbett
  • Auf Nicht-Intensivstationen: ein Spender zwischen zwei Patientenbetten und in der Sanitärzelle

Zusätzlich müssen Desinfektionsmittelspender an sauberen Arbeitsplätzen, am Visiten- oder Verbandwagen, am Ausgang des Patientenzimmers und in Schleusen platziert werden. Bei unzureichender Ausstattung der Räumlichkeiten durch wandmontierte Spender können mobile Spender und Kittelflaschen eine Alternative sein.

Die Qualitätssicherung: Von Intervention bis Standardarbeitsanweisung

Multimodale Programme helfen, die Händehygiene-Compliance zu erhöhen. Der AWMF empfiehlt überdies, die Ergebnisse solcher Interventionen regelmäßig zu evaluieren und den Mitarbeitern im Anschluss ein Feedback zu geben. Die Compliance kann durch direkte Beobachtungen, elektronische Monitoring-Systeme sowie indirekt über den Verbrauch an Händedesinfektionsmittel erhoben werden.

Grundsätzlich sollte gemäß AWMF allen Mitarbeitern die nötigen Informationen über dir richtige Händehygiene jederzeit zugänglich sein: Die KRINKO-Empfehlung zur Händehygiene und weitere Materialien wie Schulungsfolien, Videos, Poster und Broschüren können dem Personal z. B. im Intranet zur Verfügung gestellt werden. Auch Standardarbeitsanweisungen haben sich laut AWMF bewährt.