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Robert Koch-Institut aktualisiert Empfehlungen zum Umgang mit Clostridium difficile

Das Robert Koch-Institut hat seine Empfehlungen für Clostridium difficile aktualisiert. In den „Merkblättern für Ärzte“ wurden die Empfehlungen zur täglichen Wischdesinfektion bei Vorkommen des Erregers dem aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst. So empfiehlt die Bundesbehörde, für die Flächendesinfektion bevorzugt sauerstoffabspaltende Produkte auf Basis von Peroxidverbindungen einzusetzen. Dazu zählen auch Produkte auf Basis von Magnesiummonoperoxyphthalat Hexahydrat (MMPP).

Konkretisiert wurden die Empfehlungen zur Händehygiene bei Vorkommen von Clostridium difficile. So heißt es in der Empfehlung, dass „aufgrund der Resistenz/Toleranz der Sporen gegen alkoholische Händedesinfektionsmittel insbesondere vor der Zubereitung von Speisen/Sondenkost neben einer Händedesinfektion eine Händewaschung empfohlen (wird). Dabei werden die Hände wie üblich zuerst desinfiziert und danach die (trockenen) Hände gründlich gewaschen und getrocknet. Die Regeln der Händedesinfektion vor der Durchführung von Maßnahmen an (anderen) Patienten bleiben davon unberührt“.

Den aktualisierten RKI-Ratgeber - Merkblätter für Ärzte, Clostridium difficile, Stand: 17.08.2011, finden sie hier.



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