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Erweiterte Hygiene

Bei einem begründeten Verdacht auf eine übertragbare Krankheit sind Maßnahmen einzuleiten, die über die Standardhygiene hinausgehen. Das Ziel dieser erweiterten Hygienemaßnahmen ist stets die Vermeidung von (schweren) Erkrankungen. Der Schutz von Patienten und Mitarbeitern ist hier gleichwertig.

Um einschätzen zu können, welche Schritte nötig sind, ist eine Risikoanalyse vorab sinnvoll. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen sollten Faktoren wie Transmissionsweg des Erregers, Räumliche Unterbringung des betroffenen Patienten, Persönliche Schutzausrüstung, Möglichkeit einer Impfung und besondere Gefährdungs- sowie Transmissionspotenziale für Risikogruppen berücksichtigen (1).

Quellen:
1) Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut: Bundesgesundheitsblatt 2015, 58:1151–1170.


Isolierzimmer und Isolierstationen

Die Unterbringung von Patienten in Isolierzimmern bzw. Isolierstationen gehört zu den wichtigsten erweiterten Hygienemaßnahmen. Denn die räumliche Isolierung bietet in bestimmten Risikosituationen wie z. B. beim Auftreten von...[mehr]



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